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Story-Wettbewerb

Aus Erde 24

Story-Wettbewerb "Erde-24"

Der Verlag Saphir im Stahl sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie "Neue Erde 2400" und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.

  • Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff TERRANOVA, das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?
  • Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.
  • Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie KIs in der Serie funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff TERRANOVA aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige Passagiere an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).

Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.

Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.

Teilnahmebedingungen

  • Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.
  • Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.
  • Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.
  • Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.
  • Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.
  • Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.
  • Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.
  • In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.
  • Einsendung bis zum 30.06.2026 an: wettbewerb@erde-24.de

Rechtliches

  • Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.
  • Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.
  • Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.
  • Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).
  • Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.
  • Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.
  • Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).
  • Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.
  • Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.

FAQ

  • Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.
  • Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.
  • Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.
  • Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe Sternenlicht sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.
  • Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator. Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.
  • Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.
  • Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).
  • Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.
  • Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.
  • Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft.
  • Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte "Quartier der Glücklichen", in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.
  • Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von KIs übernommen (siehe TERRANOVA). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Falls der nicht ausreicht, wird die Security des Schiffs aktiv, die Leute von NovaShield. Die Security gehört zur Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Sie tritt nur in Notfällen auf und arbeitet undercover.
  • Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.
  • Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.
  • Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt.
  • Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.
  • Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.
  • Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. Nova-Shield-Agenten arbeiten undercover und sind außerdem in den Modulen nicht präsent, sie logieren bei der Crew im Bug. Sie werden nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiff gefährdet ist, und übernehmen keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine persönliche KI. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.
  • Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.
  • Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren. - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.
  • Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.

Noch Fragen? - Schreibt an wettbewerb@erde-24.de!