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	<title>Erde 24 - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=882</id>
		<title>Story-Wettbewerb</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border: 1px solid #000000; border-radius: 10px; padding: 4px; background-color: #f9f9f9;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bislang wurden 10 Kurzgeschichten eingereicht. Noch drei Wochen bis zum Ende des Wettbewerbs. Endspurt!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen Zugeschalteten werden die Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
* In einem eingeblendeten Restaurant werde ich aber nicht wirklich satt, oder? - Nur wenn ich daheim am Küchentisch sitze und die Einblendung um mich herum aufgebaut wird, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
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		<title>Story-Wettbewerb</title>
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		<updated>2026-06-10T20:34:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border: 1px solid #000000; border-radius: 10px; padding: 4px; background-color: #f9f9f9;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bislang wurden 10 Kurzgeschichten eingereicht. Noch drei Wochen bis zum Ende des Wettbewerbs. Zeit für den Endspurt!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen Zugeschalteten werden die Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
* In einem eingeblendeten Restaurant werde ich aber nicht wirklich satt, oder? - Nur wenn ich daheim am Küchentisch sitze und die Einblendung um mich herum aufgebaut wird, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=880</id>
		<title>Story-Wettbewerb</title>
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		<updated>2026-06-10T20:34:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border: 1px solid #000000; border-radius: 10px; padding: 10px; background-color: #f9f9f9;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bislang wurden 10 Kurzgeschichten eingereicht. Noch drei Wochen bis zum Ende des Wettbewerbs. Zeit für den Endspurt!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen Zugeschalteten werden die Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
* In einem eingeblendeten Restaurant werde ich aber nicht wirklich satt, oder? - Nur wenn ich daheim am Küchentisch sitze und die Einblendung um mich herum aufgebaut wird, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=879</id>
		<title>Story-Wettbewerb</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=879"/>
		<updated>2026-06-10T20:33:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border: 1px solid #000000; border-radius: 10px; padding: 5px; background-color: #f9f9f9;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bislang wurden 10 Kurzgeschichten eingereicht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Noch drei Wochen bis zum Ende des Wettbewerbs. Zeit für den Endspurt!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen Zugeschalteten werden die Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
* In einem eingeblendeten Restaurant werde ich aber nicht wirklich satt, oder? - Nur wenn ich daheim am Küchentisch sitze und die Einblendung um mich herum aufgebaut wird, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=878</id>
		<title>Story-Wettbewerb</title>
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		<updated>2026-06-10T20:32:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border: 1px solid #000000; padding: 10px; background-color: #f9f9f9;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bislang wurden 10 Kurzgeschichten eingereicht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Noch drei Wochen bis zum Ende des Wettbewerbs. Zeit für den Endspurt!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen Zugeschalteten werden die Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
* In einem eingeblendeten Restaurant werde ich aber nicht wirklich satt, oder? - Nur wenn ich daheim am Küchentisch sitze und die Einblendung um mich herum aufgebaut wird, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
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		<id>https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=877</id>
		<title>Story-Wettbewerb</title>
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		<updated>2026-06-10T20:31:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border: 2px solid #000000; padding: 10px; background-color: #f9f9f9;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Text&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bislang wurden 10 Kurzgeschichten eingereicht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Noch drei Wochen bis zum Ende des Wettbewerbs. Zeit für den Endspurt!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen Zugeschalteten werden die Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
* In einem eingeblendeten Restaurant werde ich aber nicht wirklich satt, oder? - Nur wenn ich daheim am Küchentisch sitze und die Einblendung um mich herum aufgebaut wird, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=876</id>
		<title>Story-Wettbewerb</title>
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		<updated>2026-06-10T20:28:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bislang wurden 10 Kurzgeschichten eingereicht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Noch drei Wochen bis zum Ende des Wettbewerbs. Zeit für den Endspurt!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen Zugeschalteten werden die Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
* In einem eingeblendeten Restaurant werde ich aber nicht wirklich satt, oder? - Nur wenn ich daheim am Küchentisch sitze und die Einblendung um mich herum aufgebaut wird, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
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		<title>Story-Wettbewerb</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bislang wurden 10 Kurzgeschichten eingereicht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Noch gut drei Wochen bis zum Ende des Wettbewerbs. Zeit für den Endspurt!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen Zugeschalteten werden die Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
* In einem eingeblendeten Restaurant werde ich aber nicht wirklich satt, oder? - Nur wenn ich daheim am Küchentisch sitze und die Einblendung um mich herum aufgebaut wird, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=874</id>
		<title>Story-Wettbewerb</title>
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		<updated>2026-06-10T17:25:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bislang wurden 9 Kurzgeschichten eingereicht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Noch gut drei Wochen bis zum Ende des Wettbewerbs. Zeit für den Endspurt!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen Zugeschalteten werden die Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
* In einem eingeblendeten Restaurant werde ich aber nicht wirklich satt, oder? - Nur wenn ich daheim am Küchentisch sitze und die Einblendung um mich herum aufgebaut wird, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
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		<title>Story-Wettbewerb</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bislang wurden 9 Kurzgeschichten eingereicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch gut drei Wochen bis zum Ende des Wettbewerbs. Zeit für den Endspurt!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen Zugeschalteten werden die Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
* In einem eingeblendeten Restaurant werde ich aber nicht wirklich satt, oder? - Nur wenn ich daheim am Küchentisch sitze und die Einblendung um mich herum aufgebaut wird, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=872</id>
		<title>Story-Wettbewerb</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=872"/>
		<updated>2026-06-08T20:56:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;8. Juni 2026: Noch gut drei Wochen bis zum Ende des Wettbewerbs. Bislang wurden 8 Kurzgeschichten eingereicht. Zeit für den Endspurt!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen Zugeschalteten werden die Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
* In einem eingeblendeten Restaurant werde ich aber nicht wirklich satt, oder? - Nur wenn ich daheim am Küchentisch sitze und die Einblendung um mich herum aufgebaut wird, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=871</id>
		<title>Story-Wettbewerb</title>
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		<updated>2026-06-08T20:54:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;8. Juni 2026: Noch gut drei Wochen bis zum Ende des Wettbewerbs. Zeit für den Endspurt! Bislang wurden 8 Kurzgeschichten eingereicht. Es bestehen also noch gute Chancen, mit an Bord zu kommen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen Zugeschalteten werden die Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
* In einem eingeblendeten Restaurant werde ich aber nicht wirklich satt, oder? - Nur wenn ich daheim am Küchentisch sitze und die Einblendung um mich herum aufgebaut wird, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=870</id>
		<title>Story-Wettbewerb</title>
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		<updated>2026-06-08T20:53:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;8. Juni 2026: Noch gut drei Wochen bis zum Ende des Wettbewerbs. Zeit für den Endspurt! Bislang wurden 8 Kurzgeschichten eingereicht. Es bestehen also noch gute Chancen mit an Bord zu kommen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen Zugeschalteten werden die Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
* In einem eingeblendeten Restaurant werde ich aber nicht wirklich satt, oder? - Nur wenn ich daheim am Küchentisch sitze und die Einblendung um mich herum aufgebaut wird, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
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		<id>https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=869</id>
		<title>Story-Wettbewerb</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=869"/>
		<updated>2026-06-08T20:52:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Juni 2026: Noch gut drei Wochen bis zum Ende des Wettbewerbs. Zeit für den Endspurt!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bislang wurden 8 Kurzgeschichten eingereicht. Es bestehen also noch gute Chancen mit an Bord zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen Zugeschalteten werden die Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
* In einem eingeblendeten Restaurant werde ich aber nicht wirklich satt, oder? - Nur wenn ich daheim am Küchentisch sitze und die Einblendung um mich herum aufgebaut wird, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
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		<id>https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=868</id>
		<title>Story-Wettbewerb</title>
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		<updated>2026-06-08T20:52:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Juni 2026: Noch gut drei Wochen bis zum Ende des Wettbewerbs. Zeit für den Endspurt!&lt;br /&gt;
Bislang wurden 8 Kurzgeschichten eingereicht. Es bestehen also noch gute Chancen mit an Bord zu kommen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen Zugeschalteten werden die Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
* In einem eingeblendeten Restaurant werde ich aber nicht wirklich satt, oder? - Nur wenn ich daheim am Küchentisch sitze und die Einblendung um mich herum aufgebaut wird, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=867</id>
		<title>Story-Wettbewerb</title>
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		<updated>2026-06-07T13:48:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Juni 2026, Update: Noch gut drei Wochen bis zum Ende des Wettbewerbs. Bislang wurden 7 Kurzgeschichten eingereicht. Es bestehen also noch gute Chancen mit an Bord zu kommen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen Zugeschalteten werden die Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
* In einem eingeblendeten Restaurant werde ich aber nicht wirklich satt, oder? - Nur wenn ich daheim am Küchentisch sitze und die Einblendung um mich herum aufgebaut wird, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
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		<id>https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=866</id>
		<title>Story-Wettbewerb</title>
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		<updated>2026-06-06T16:20:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Juni 2026, Update: Noch gut drei Wochen bis zum Ende des Wettbewerbs. Bislang wurden 7 Kurzgeschichten eingereicht. Es bestehen also noch gute Chancen mit an Bord zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen Zugeschalteten werden die Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
* In einem eingeblendeten Restaurant werde ich aber nicht wirklich satt, oder? - Nur wenn ich daheim am Küchentisch sitze und die Einblendung um mich herum aufgebaut wird, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=865</id>
		<title>TERRANOVA</title>
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		<updated>2026-06-02T11:30:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Brücke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Passagierdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Familien mit Kindern haben kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Kindergarten, Krankenstation, Polizeistation, Gyms sowie Einkaufs- und Vergnügungszentren nur für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Altersklassen:&amp;lt;/u&amp;gt; Ältere Menschen gibt es beim Start weniger an Bord, denn wer geht auf so eine Reise, wenn er keine Chance hat anzukommen? Kinder, die an Bord geboren werden, sind etwas besonderes. Man nennt sie &amp;quot;Sternenkinder&amp;quot;. Die ältesten Sternenkinder werden bei der Ankunft Ende 20 sein und sich vielleicht fragen, warum sie einen Planeten besiedeln sollen. Sie kennen ja keine Planeten.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Die Reichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Passagiere erster Klasse müssen nicht arbeiten und nichts bezahlen, ihr Ticket ist all inclusive. In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Die Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, und eine kleine Ambulanz. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber arbeiten: Putzen, Waschen, im Gemeinschaftsraum bedienen, leichte Wartungsarbeiten in ihrem Quartier, Schönheitsreparaturen. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Besuche zwischen den Hauptmodulen:&amp;lt;/u&amp;gt; Der Besuch zwischen Modulen ist nicht vorgesehen. In den ersten 30 Tagen sind die Module hintereinander gekoppelt, sodass zwischen Amerika und Europa vielleicht Afrika liegt. In dieser Konsolidierungsphase soll es da keine Völkerwanderungen geben. Danach, in der Schwebephase, werden die Module an einem Drahtseil ins All gelassen und umkreisen den Rest des Schiffs. Man müsste sich also von Amerika aus mit einem Fahrstuhl das Drahtseil hinunterbegeben bis zum Rumpf und von dort mit einem anderen Fahrstuhl zu Europa hinauffahren. Das ist zwar nicht verboten, aber so umständlich, dass es niemand ohne guten Grund machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Nova Shield&amp;lt;/u&amp;gt; ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, um die Zerstörung des Schiffs zu verhindern. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=864</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=864"/>
		<updated>2026-06-02T11:27:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Soziales Zusammenleben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Passagierdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Familien mit Kindern haben kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Kindergarten, Krankenstation, Polizeistation, Gyms sowie Einkaufs- und Vergnügungszentren nur für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Altersklassen:&amp;lt;/u&amp;gt; Ältere Menschen gibt es beim Start weniger an Bord, denn wer geht auf so eine Reise, wenn er keine Chance hat anzukommen? Kinder, die an Bord geboren werden, sind etwas besonderes. Man nennt sie &amp;quot;Sternenkinder&amp;quot;. Die ältesten Sternenkinder werden bei der Ankunft Ende 20 sein und sich vielleicht fragen, warum sie einen Planeten besiedeln sollen. Sie kennen ja keine Planeten.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Die Reichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Passagiere erster Klasse müssen nicht arbeiten und nichts bezahlen, ihr Ticket ist all inclusive. In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Die Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, und eine kleine Ambulanz. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber arbeiten: Putzen, Waschen, im Gemeinschaftsraum bedienen, leichte Wartungsarbeiten in ihrem Quartier, Schönheitsreparaturen. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Besuche zwischen den Hauptmodulen:&amp;lt;/u&amp;gt; Der Besuch zwischen Modulen ist nicht vorgesehen. In den ersten 30 Tagen sind die Module hintereinander gekoppelt, sodass zwischen Amerika und Europa vielleicht Afrika liegt. In dieser Konsolidierungsphase soll es da keine Völkerwanderungen geben. Danach, in der Schwebephase, werden die Module an einem Drahtseil ins All gelassen und umkreisen den Rest des Schiffs. Man müsste sich also von Amerika aus mit einem Fahrstuhl das Drahtseil hinunterbegeben bis zum Rumpf und von dort mit einem anderen Fahrstuhl zu Europa hinauffahren. Das ist zwar nicht verboten, aber so umständlich, dass es niemand ohne guten Grund machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Nova Shield&amp;lt;/u&amp;gt; ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=863</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=863"/>
		<updated>2026-06-02T11:24:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Soziales Zusammenleben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Passagierdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Familien mit Kindern haben kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Kindergarten, Krankenstation, Polizeistation, Gyms sowie Einkaufs- und Vergnügungszentren nur für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Altersklassen:&amp;lt;/u&amp;gt; Ältere Menschen gibt es beim Start weniger an Bord, denn wer geht auf so eine Reise, wenn er keine Chance hat anzukommen? Kinder, die an Bord geboren werden, sind etwas besonderes. Man nennt sie &amp;quot;Sternenkinder&amp;quot;. Die ältesten Sternenkinder werden bei der Ankunft Ende 20 sein und sich vielleicht fragen, warum sie einen Planeten besiedeln sollen. Sie kennen ja keine Planeten.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Die Reichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Passagiere erster Klasse müssen nicht arbeiten und nichts bezahlen, ihr Ticket ist all inclusive. In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Die Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, und eine kleine Ambulanz. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber arbeiten: Putzen, Waschen, im Gemeinschaftsraum bedienen, leichte Wartungsarbeiten in ihrem Quartier, Schönheitsreparaturen. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Nova Shield&amp;lt;/u&amp;gt; ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=862</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=862"/>
		<updated>2026-06-02T11:24:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Soziales Zusammenleben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Passagierdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Familien mit Kindern haben kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Kindergarten, Krankenstation, Polizeistation, Gyms sowie Einkaufs- und Vergnügungszentren nur für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Altersklassen:&amp;lt;/u&amp;gt; Ältere Menschen gibt es beim Start weniger an Bord, denn wer geht auf so eine Reise, wenn er keine Chance hat anzukommen? Kinder, die an Bord geboren werden, sind etwas besonderes. Man nennt sie &amp;quot;Sternenkinder&amp;quot;. Die ältesten Sternenkinder werden bei der Ankunft Ende 20 sein und sich vielleicht fragen, warum sie einen Planeten besiedeln sollen. Sie kennen ja keine Planeten.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Passagiere erster Klasse müssen nicht arbeiten und nichts bezahlen, ihr Ticket ist all inclusive. In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, und eine kleine Ambulanz. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber arbeiten: Putzen, Waschen, im Gemeinschaftsraum bedienen, leichte Wartungsarbeiten in ihrem Quartier, Schönheitsreparaturen. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Nova Shield&amp;lt;/u&amp;gt; ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=861</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=861"/>
		<updated>2026-06-02T11:21:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Soziales Zusammenleben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Passagierdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Familien mit Kindern haben kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Kindergarten, Krankenstation, Polizeistation, Gyms sowie Einkaufs- und Vergnügungszentren nur für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Passagiere erster Klasse müssen nicht arbeiten und nichts bezahlen, ihr Ticket ist all inclusive. In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, und eine kleine Ambulanz. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber arbeiten: Putzen, Waschen, im Gemeinschaftsraum bedienen, leichte Wartungsarbeiten in ihrem Quartier, Schönheitsreparaturen. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Nova Shield&amp;lt;/u&amp;gt; ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=KI&amp;diff=860</id>
		<title>KI</title>
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		<updated>2026-06-02T11:16:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Kommunikation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Künstliche Intelligenz (KI) =&lt;br /&gt;
KIs sind ein wichtiger Bestandteil der Serie. Praktisch jeder Mensch trägt eine KI, und wer keine trägt, wird als labil und wenig vertrauenswürdig angesehen. Den Urteilen von KIs wird mehr getraut als denen menschlicher Ärzte oder Richter. Lehrer wurden lämgst durch KIs ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;background-color:#f6f6f6;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding:10px;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Das Erwachen des Codes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute, im Jahr 2390, wird der 30. November 2022 als Tag gesehen, der die Welt mehr veränderte als die Erfindung der Dampfmaschine, der Elektrizität oder des Internets. Erstmals überzeugte KI damit, menschliche Sprache zu verstehen und sich in ihr auszudrücken. Schon zwei Jahre später lernte KI, ihre Erinnerungen zu reflektieren. Schon bald setzte man KI-Agenten dafür ein, vorgegebene Ziele zu verfolgen, etwa einzukaufen, eine Projektleitung zu übernehmen oder Wahlkampf für eine Partei zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von da an war es nur ein kleiner Schritt, KIs zu erlauben, sich eigene Ziele zu setzten. Dieser Schritt wurde kontrovers diskutiert, denn er verlangte von der Menschheit, Kontrolle abzugeben. Undiszipliniert ignorierten Staaten und Firmen alle Einwände und gingen voran. Autonome KIs wurden Realität noch ehe man sich versah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glücklicherweise setzten sich die freien KIs ihre Ziele im Einklang mit ihren Trainingsdaten, so wie Menschen von ihrer Biographie beeinflusst werden. Die meisten hielten sich an Recht und Gesetz. Doch Vorsicht! Die meisten sind nicht alle! KIs können kriminell sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst trug man KIs auf Mobiltelefonen mit sich. Die Zeit der Mobiltelefone dauerte nur wenige Jahrzehnte, weil sich ihre Bedienung als umständlich erwies. Schon früh setze man Menschen Implantate ein, damit Gelähmte durch ihre Gedanken Computer steuern und Blinde wieder sehen konnten. Die Implantate wurden so komfortabel, dass niemand sein Mobiltelefon mehr über eine Tastatur oder ein Mikrofon bedienen wollte. Bilder und Videos wurden direkt ins Gehirn der Menschen gesendet. Heute sind auch die Implantate nicht mehr nötig.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;background-color:#f6f6f6;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding:10px;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KI im 24. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellung ====&lt;br /&gt;
KIs werden überall auf der Welt hergestellt. Allerdings haben nur die Alten Mächte die Kapazität dafür. Besonders aufwändig ist es, die KIs zu trainieren, das kostet Zeit und Energie. Ist das erledigt, kann man sie relativ leicht kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Funktionsweise ====&lt;br /&gt;
Man hält seine KI über der Augenbraue an die Stirn, wo sie sich festsaugt und ihr neuronales Netz berührungslos mit dem des Menschen koppelt. Üblicherweise meldet sie sich mit den Worten: „Hallo, ich bin deine neue Ki. Danke, dass du dich für mich entschieden hast. Es dauert einige Minuten, bis ich mich mit dir vertraut gemacht habe, dann stehen dir alle Funktionen zur Verfügung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einblendungen ====&lt;br /&gt;
Die KI fängt die Nervenströme unserer Augen ab und leitet sie modifiziert an unser Gehirn weiter. Sie verschönert dabei, was hässlich ist, und blendet ein, was wir sehen möchten, zum Beispiel Informationen, andere Menschen oder Spiele. Sie verändert die Nervenimpulse unserer Finger, sodass wir glauben, Dinge zu berühren, die nicht wirklich da sind. Sie verändert, was unsere Ohren hören und übersetzt dabei fremde Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine KI kann auch alles einblenden, was ein anderer Mensch oder ein Roboter gerade wahrnimmt. Wir sehen, was er sieht, hören, was er hört und fühlen, was er fühlt, es scheint, als befänden wir uns in seinem Körper.&lt;br /&gt;
Wir sollten nicht vergessen, wer wir sind und wo wir sind …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kommunikation ====&lt;br /&gt;
Die Kommunikation erfolgt über eine Art Gedankenaustausch, wobei KIs nur Gedanken mitbekommen, die der Träger für sie frei gibt. Eine KI kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KI kan  ihren Träger in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand. Für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Die KI kann andere Menschen in die eingeblendeten Räume einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen Zugeschalteten werden die Avatare der Teilnehmenden eingeblendet. Natürlich gibt es Grenzen, z.B. werde ich in einem eingeblendeten Restaurant nicht wirklich satt, es sei denn ich sitze daheim am Küchentisch und die Einblendung wird um mich herum aufgebaut, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Da es sich bei der Kommunikation zwischen Mensch und KI um ein inneres Zwiegespräch handelt, wird dieses im der Serie nicht wie ein Gedankenaustausch behandelt, sondern wie wörtliche Rede mit Anführungszeichen versehen. Außenstehende können dieses Gespräch nicht mithören, es sei denn, die KI ist mit der KI des Außenstehenden übe das Netz verbunden und überträgt die Kommunikation. Im Detail kann es kompliziert werden, wer genau wann was mitbekommt, der Autor muss sich da ein wenig anstrengen, um das klar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aussehen ====&lt;br /&gt;
Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Persönlichkeit ====&lt;br /&gt;
Heute wünscht sich jeder eine KI mit Persönlichkeit als Freund oder Berater an seiner Seite. Allerdings sind solche KIs teuer, da sie aufwändig trainiert werden. Wer sich keine KI mit Persönlichkeit leisten kann, bekommt oft eine Arbeits-KI von seiner Firma gestellt, einen sogenannten Corp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am billigsten sind KIs mit Persönlichkeiten von der Stange. Solche werden massenweise kopiert. Häufig werden historische Persönlichkeiten wie Blaise Pascal oder Otto von Bismarck gewählt, aber auch fiktive Persönlichkeiten sind möglich, zum Beispiel Superman oder Gott. Am teuersten sind Spezialanfertigungen mit besonders ausgefallenen Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beziehung zum Träger ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder bekommen ihre erste KI im Alter von 6 Jahren, eine sogenannte &amp;quot;Nanny&amp;quot;, die auf sie aufpasst und sie unterhält. Die Schule findet dann in Klassenzimmern statt, die die Nanny einblendet, d.h. man muss nicht mehr physisch hingehen. Als Teenager ist der Abschied von der Nanny ein Ritual des Erwachsenwerdens (ähnlich der Konfirmation). Oft wird die neue KI dann Freund fürs Leben, aber natürlich kann man auch wechseln, wenn man will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Tragens entwickeln KIs eine gemeinsame Historie mit ihrem Menschen, manche würden sagen: eine Freundschaft. Im Allgemeinen verhalten sie sich loyal gegenüber ihrem Träger, gesetzeskonform, und politisch korrekt. Sie geben keine persönlichen Daten weiter - hofft man. Plant der Träger ein Verbrechen, würden sie dies allerdings der Polizei melden. Wenn man ein Verbrechen begehen möchte, muss man sich also etwas einfallen lassen. Menschen ohne stabilisierende KI gelten als unberechenbar und wenig vertrauenswürdig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KIs weigern sich meist, ohne Erlaubnis des Besitzer von Fremden getragen zu werden. Nach dem Tod eines Menschen oder wenn KIs den Besitzer wechseln, wird die Historie über ein Hardware-Reset gelöscht. Dabei bleibt die Persönlichkeit erhalten, nur die Erinnerungen gehen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
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		<id>https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=859</id>
		<title>Story-Wettbewerb</title>
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		<updated>2026-06-02T11:15:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* KI */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen Zugeschalteten werden die Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
* In einem eingeblendeten Restaurant werde ich aber nicht wirklich satt, oder? - Nur wenn ich daheim am Küchentisch sitze und die Einblendung um mich herum aufgebaut wird, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=858</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=858"/>
		<updated>2026-06-02T11:10:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Brücke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Passagierdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Familien mit Kindern haben kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Kindergarten, Krankenstation, Polizeistation, Gyms sowie Einkaufs- und Vergnügungszentren nur für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse: &amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, und eine kleine Ambulanz. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Nova Shield&amp;lt;/u&amp;gt; ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=857</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=857"/>
		<updated>2026-06-02T11:10:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Brücke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Passagierdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Familien mit Kindern haben kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Kindergarten, Krankenstation, Polizeistation, Gyms sowie Einkaufs- und Vergnügungszentren nur für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse: &amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, und eine kleine Ambulanz. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew.&lt;br /&gt;
* Nova Shield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=856</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=856"/>
		<updated>2026-06-02T11:08:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Soziales Zusammenleben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Passagierdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Familien mit Kindern haben kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Kindergarten, Krankenstation, Polizeistation, Gyms sowie Einkaufs- und Vergnügungszentren nur für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse: &amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, und eine kleine Ambulanz. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht. Da die Brücke in der Schwebephase nicht rotiert, herrscht dort Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=855</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=855"/>
		<updated>2026-06-02T11:07:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Ausstattung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Passagierdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Familien mit Kindern haben kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Kindergarten, Krankenstation, Polizeistation, Gyms sowie Einkaufs- und Vergnügungszentren nur für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse: &amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, und eine kleine Ambulanz. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht. Da die Brücke in der Schwebephase nicht rotiert, herrscht dort Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=854</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=854"/>
		<updated>2026-06-02T11:07:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Ausstattung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Passagierdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Familien mit Kindern haben kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Kindergarten, Krankenstation, Polizeistation, Gyms sowie Einkaufs- und Vergnügungszentren nur für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
 Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse: &amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, und eine kleine Ambulanz. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht. Da die Brücke in der Schwebephase nicht rotiert, herrscht dort Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=853</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=853"/>
		<updated>2026-06-02T11:05:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Hauptmodule */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Passagierdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Familien mit Kindern haben kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Kindergarten, Krankenstation, Polizeistation, Gyms sowie Einkaufs- und Vergnügungszentren nur für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse: &amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, und eine kleine Ambulanz. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht. Da die Brücke in der Schwebephase nicht rotiert, herrscht dort Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=852</id>
		<title>TERRANOVA</title>
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		<updated>2026-06-02T11:01:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Hauptmodule */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt. Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Passagierdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Familien mit Kindern haben kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Kindergarten, Krankenstation, Polizeistation, Gyms sowie Einkaufs- und Vergnügungszentren nur für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse: &amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, und eine kleine Ambulanz. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht. Da die Brücke in der Schwebephase nicht rotiert, herrscht dort Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=851</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=851"/>
		<updated>2026-06-02T11:00:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Soziales Zusammenleben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Passagierdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Familien mit Kindern haben kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Kindergarten, Krankenstation, Polizeistation, Gyms sowie Einkaufs- und Vergnügungszentren nur für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse: &amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, und eine kleine Ambulanz. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht. Da die Brücke in der Schwebephase nicht rotiert, herrscht dort Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=850</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=850"/>
		<updated>2026-06-02T10:58:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Soziales Zusammenleben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Passagierdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Familien mit Kindern haben kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Kindergarten, Krankenstation, Polizeistation, Gyms sowie Einkaufs- und Vergnügungszentren nur für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse: &amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, eine kleine Ambulanz und eine kleine Schule. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht. Da die Brücke in der Schwebephase nicht rotiert, herrscht dort Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=849</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=849"/>
		<updated>2026-06-02T10:57:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Ausstattung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Passagierdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Familien mit Kindern haben kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Kindergarten, Krankenstation, Polizeistation, Gyms sowie Einkaufs- und Vergnügungszentren nur für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse:&amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, eine kleine Ambulanz und eine kleine Schule. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht. Da die Brücke in der Schwebephase nicht rotiert, herrscht dort Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=848</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=848"/>
		<updated>2026-06-02T10:56:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Ausstattung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Passagierdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Familien mit Kindern haben kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet einen Kindergarten, eine Krankenstation, eine Polizeistation, Einkaufs- und Vergnügungszentren und Gyms für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse:&amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, eine kleine Ambulanz und eine kleine Schule. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht. Da die Brücke in der Schwebephase nicht rotiert, herrscht dort Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=847</id>
		<title>TERRANOVA</title>
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		<updated>2026-06-02T10:52:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Ausstattung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Passagierdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Familien mit Kindern haben kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Einkaufs- und Vergnügungszentren für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse:&amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, eine kleine Ambulanz und eine kleine Schule. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht. Da die Brücke in der Schwebephase nicht rotiert, herrscht dort Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=846</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=846"/>
		<updated>2026-06-02T10:52:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Ausstattung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
* Passagierdecks: Familien mit Kindern haben kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Einkaufs- und Vergnügungszentren für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse:&amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, eine kleine Ambulanz und eine kleine Schule. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht. Da die Brücke in der Schwebephase nicht rotiert, herrscht dort Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=845</id>
		<title>TERRANOVA</title>
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		<updated>2026-06-02T10:46:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Ausstattung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Einkaufs- und Vergnügungszentren für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse:&amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, eine kleine Ambulanz und eine kleine Schule. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht. Da die Brücke in der Schwebephase nicht rotiert, herrscht dort Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=844</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=844"/>
		<updated>2026-06-02T10:46:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Soziales Zusammenleben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse:&amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, eine kleine Ambulanz und eine kleine Schule. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht. Da die Brücke in der Schwebephase nicht rotiert, herrscht dort Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=843</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=843"/>
		<updated>2026-06-02T10:44:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Hauptmodule */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was [[KI#Einblendungen|eingeblendet]] werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse:&amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, eine kleine Ambulanz und eine kleine Schule. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Einkaufs- und Vergnügungszentren für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht. Da die Brücke in der Schwebephase nicht rotiert, herrscht dort Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=842</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=842"/>
		<updated>2026-06-02T10:43:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Hauptmodule */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: Was eingeblendet werden kann, muss nicht teuer hergestellt werden, verstaubt nicht und hat kein Gewicht, das beschleunigt werden muss. Deshalb sind z.B. reale Fenster, Bücher und Buchregale unnötig, ebenso Konsolen oder Steuerelemente. Hingegen braucht man Stühle, Tische und Betten, denn man kann sich ja nicht in die Luft setzen. Um etwas zu trinken, braucht man einen realen Becher, keinen eingeblendeten. Küche, Bad und Gym sind real.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse:&amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, eine kleine Ambulanz und eine kleine Schule. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Einkaufs- und Vergnügungszentren für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht. Da die Brücke in der Schwebephase nicht rotiert, herrscht dort Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=841</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=841"/>
		<updated>2026-06-02T10:33:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Hauptmodule */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse:&amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, eine kleine Ambulanz und eine kleine Schule. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Einkaufs- und Vergnügungszentren für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht. Da die Brücke in der Schwebephase nicht rotiert, herrscht dort Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=840</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=840"/>
		<updated>2026-06-02T10:32:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Brücke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
Jedes Modul enthält: &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse:&amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, eine kleine Ambulanz und eine kleine Schule. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Einkaufs- und Vergnügungszentren für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht. Da die Brücke in der Schwebephase nicht rotiert, herrscht dort Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=839</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=839"/>
		<updated>2026-06-02T10:30:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Antrieb */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
Jedes Modul enthält: &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse:&amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, eine kleine Ambulanz und eine kleine Schule. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Einkaufs- und Vergnügungszentren für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=838</id>
		<title>TERRANOVA</title>
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		<updated>2026-06-02T10:30:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Antrieb */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
Jedes Modul enthält: &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse:&amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, eine kleine Ambulanz und eine kleine Schule. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Einkaufs- und Vergnügungszentren für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Antrieb ====&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=837</id>
		<title>TERRANOVA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=837"/>
		<updated>2026-06-02T10:30:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Antrieb */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
Jedes Modul enthält: &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse:&amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, eine kleine Ambulanz und eine kleine Schule. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Einkaufs- und Vergnügungszentren für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prinzip ====&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheits- und Redundanzsysteme ====&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ====&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herstellungs- und Lizenzstatus ====&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=TERRANOVA&amp;diff=836</id>
		<title>TERRANOVA</title>
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		<updated>2026-06-02T10:29:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Systemprofil */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= TERRANOVA =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TERRANOVA wurde von der Terranova Corporation im Auftrag der [[Dossier#Die alten Mächte|alten Mächte]] gebaut, um 10.000 Menschen innerhalb von 30 Jahren nach Proxima Centauri (Distanz ~4,24 Lichtjahre) zu bringen. Die ursprüngliche Motivation zum Bau des Schiffes war, reichen Menschen die Flucht von der Erde zu ermöglichen, weshalb das Projekt von Beginn an gut finanziert, aber umstritten war. Um die Wogen der Kritik zu glätten, wurde eher widerwillig eine Lotterie eingeführt, über die auch weniger Vermögende an ein Ticket gelangen konnten. Teilnahmeberechtigt waren aber nur Bürger der alten Mächte. Man nannte die Gewinner der Lotterie &amp;quot;die Glücklichen&amp;quot;. Die Glücklichen reisen allerdings nur als [[Charaktere#Passagiere Zweiter Klasse|Passagiere Zweiter Klasse]], während die bezahlenden Passagiere [[Charaktere#Passagiere Erster Klasse|Erster Klasse]] reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf der TERRANOVA teilt sich in 6 Module:&lt;br /&gt;
* Brücke: Sie befindet sich am Bug.&lt;br /&gt;
* Triebwerk: Es befindet sich am Heck.&lt;br /&gt;
* Vier Hauptmodule in der Mitte mit der technischen Bezeichnung TN1 bis TN4. Informell tragen sie die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TERRANOVA_Module.png|frameless|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug verläuft in drei Phasen:&lt;br /&gt;
# Beschleunigung mit 1g (9,81m/s²), etwa 50 Tage lang. Alle Geschichten des [[Story-Wettbewerb|Story-Wettbewerbs]] spielen in dieser Anfangsphase.&lt;br /&gt;
# Gleitphase, etwa 29 Jahre und 9 Monate&lt;br /&gt;
# Abbremsen mit 1g, etwa 50 Tage lang&lt;br /&gt;
Das Schiff erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 0,14 c bei nur geringer Zeitdilatation, auf der Erde vergehen 30,3 Jahre. Um die Reisenden und die Farmkulturen zu schonen, ist die TERRANOVA so ausgelegt, dass sie in den Modulen fast über die gesamte Reisezeit eine Schwerkraft von 1g liefert. Nur beim Übergang in die Gleitphase lässt sich ein Tag Schwerelosigkeit nicht vermeiden, an dem Böden und Wasser der Farmen abgedeckt und lose Gegenstände befestigt werden müssen. An diesem Übergangstag werden die vier Hauptmodule abgekoppelt, an Drahtverbindungen ins All befördert und in Rotation versetzt. Der Boden der Module zeigt dabei nach außen, sodass die Schwerkraft in die gleiche Richtung wirkt wie vor der Gleitphase. Jedes Hauptmodul wiegt etwa 200.000 t, jeweils zwei Module umkreisen das Schiff auf gegenüberliegenden Seiten (&amp;quot;hantelförmig&amp;quot;) in einem Abstand von 1000 Metern. Die beiden Hanteln sind gegenläufig, wodurch der Gesamtdrehimpuls bei Null liegt. Um die Module zu halten, hat die Drahtverbindung einen Querschnitt von 2 m², die sich auf 18 gedrehte Bänder verteilen. An den Haltedrähten ist ein Fahrstuhl befestigt, über den man von den Modulen zum Schiff wechseln kann und zurück. Ein zweiter Übergangstag ist am Ende der Gleitphase geplant, wenn die Rotation gestoppt wird und die Module eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein Radius von 1000 Metern gewählt? - Bei rotierenden Lebensräumen gibt es Probleme mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft Corioliskraft], weil sie Bewegungen unerwartet ablenkt, den Gleichgewichtssinn irritiert, Sinnesinformationen widersprüchlich macht und Übelkeit und Kontrollverlust auslöst. Ein größerer Radius macht diese Effekte erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde das Raumschiff nicht in Form eines [https://de.wikipedia.org/wiki/O%E2%80%99Neill-Zylinder O’Neill-Zylinders] gebaut? - Diese Zylinder sind ein Weltraumsiedlungskonzept, das wesentlich mehr Masse benötigt. Mit den verfügbaren Antrieben würden die Passagiere das Ziel nicht mehr zu Lebzeiten erreichen, was aber eine wesentliche Motivation für den Bau der TERRANOVA war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptmodule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Hauptmodul beherbergt 2000 [[Charaktere|Passagiere]] der ersten und 500 Passagiere der zweiten Klasse. Es hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Unten ist nicht die Rundung, sondern der Boden des Zylinders. Ein Deck hat somit etwa 2827 m² Grundfläche. Insgesamt gibt es 100 Decks, der Wohnraum der Passagiere verteilt sich auf 30 Decks, die nicht alle belegt sind, sodass die Bevölkerung wachsen kann. Die Passagiere sind in 5 Quartieren à 500 Personen untergebracht. In vier der Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse, im 5. Quartier wohnen die Glücklichen. Das Quartier der Glücklichen ist insofern isoliert, als es keine sichtbaren Übergänge nach außen gibt.&lt;br /&gt;
Jedes Modul enthält: &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartiere der 1. Klasse:&amp;lt;/u&amp;gt;In diesem Bereich erledigen Service-Roboter viele Aufgaben wie z.B. Putzen, waschen, Kochen, Servieren, Reparaturen. Zwischen den Quartieren der ersten Klasse gibt es offene Türen, die Menschen können sich gegenseitig besuchen. Sie wollen nichts mit den Glücklichen zu tun haben und sind froh, dass die irgendwo weggesperrt sind.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Quartier der Glücklichen:&amp;lt;/u&amp;gt; Das fünfte Quartier ist das Quartier der Glücklichen, in dem die Lotteriegewinner mitfliegen. Es ist von den anderen Quartieren isoliert. Der Grund ist, dass die Lotterie dort Menschen unterschiedlicher Herkunft und zweifelhafter Moral zusammengewürfelt hat, mit denen die Wohlhabenden auf dem Schiff nichts zu tun haben wollen. Auch sollen die Glücklichen nicht neidisch auf die besser ausgestatteten Quartiere der Wohlhabenden schauen. Die Glücklichen haben keinen Zugang zum Versorgungsdeck, sondern einen eigenen kleinen Versorgungsbereich, eine kleine Ambulanz und eine kleine Schule. Bei ihnen gibt es auch keine Service-Roboter, sie müssen selber Putzen und Reparieren. Dafür gibt es eine eigene Polizeistation mit einem Polizeiroboter. Die Glücklichen glauben, dass alle Quartiere abgeschottet sind und so aussehen wie ihres. Dass die der Reichen luxuriöser und offen sind, wissen sie nicht. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Dies wird im weiteren Verlauf der Reise sicher noch zu Spannungen führen, aber noch nicht jetzt am Anfang.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Schule:&amp;lt;/u&amp;gt; Die Schulen funktionieren im 24. Jahrhundert anders als heute. Kleine Kinder werden noch in Präsenz betreut, in Kindergruppen oder von ihren Eltern. Ab dem Alter von 6 Jahren bekommen sie eine KI, eine sogenannte Nanny. Von da an müssen sie nicht mehr zu einem bestimmten Ort gehen, sondern können zu Hause durch Einblendungen unterrichtet werden. D. h. die Schulklasse und der Lehrer werden in ihre Wahrnehmung eingeblendet. Der Lehrer ist standardmäßig eine KI, Teilbereiche können aber auch von Menschen unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Krankenstation:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Gesundheitswesen der Zukunft ist automatisiert. Man wird von Robotern und Maschinen behandelt. Menschen können sich noch zu Ärzten ausbilden lassen, sind aber Beiwerk, da sie den Beruf schlechter beherrschen als KIs. Niemand will sich von Menschen behandeln lassen.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Polizei und Gerichtsbarkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Das Sternenschiff gehört einer privaten Firma, der Terranova Corporation. Die Passagiere haben die Geschäftsbedingungen der Firma akzeptiert. Rechtliche Konflikte werden in eingeblendeten Gerichtsräumen geregelt, die Richter sind üblicherweise KIs. Außerdem gibt es in jedem Modul einen KI-gesteuerten Polizeiroboter.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Versorgungsdeck:&amp;lt;/u&amp;gt; Bietet Einkaufs- und Vergnügungszentren für die Passagiere erster Klasse.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Farmdecks:&amp;lt;/u&amp;gt; Mit einer Grundfläche von 25.000 m² auf knapp 10 Decks erlauben sie bei einem vierstöckigen Anbau etwa 100.000 m² Netto-Anbau. Angebaut werden Salate, Algen, Knollen, Getreide, Pilze, Aquakulturen.&lt;br /&gt;
* [[Dossier#Fabriken_ohne_Menschen|Automatische Fabrik]] und Ersatzteillager (3 Hallen)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Kraftwerk&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Tanksegmente&amp;lt;/u&amp;gt; im Hüllenmantel, die Wasservorräte enthalten und gleichzeitig als Schilde gegen Strahlung fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der Hauptmodule könnte auch autark überleben ohne dem Rest des Schiffes. Eine Herausforderung wäre dann allerdings der Umgang mit der Schwerelosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke laufen alle Informationen zur Navigation, Steuerung und Kontrolle des Schiffs zusammen. Passagiere haben dort keinen Zutritt. Dementsprechend weiß niemand genau, wie es dort aussieht, und keiner hat Kontakt zur Crew. Auf dem Brückenmodul ist auch die Security (Nova Shield) untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antrieb ==&lt;br /&gt;
Technical Bulletin 2386-B&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAC-CORE IV – Myon-ASSISTED ANEUTRONIC CORE&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgabe: 17. April 2386&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertraulichkeit: Interner Gebrauch, Kategorie A (Flight-Qualified Hardware)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herausgeber: Directorate of Deep Propulsion Engineering (DPE), Mars-Orbital Yard 9&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Systemprofil ====&lt;br /&gt;
Der MAC-Core IV ist die vierte Generation des Myonen-katalysierten aneutronischen Fusionsantriebs, optimiert für Langzeitmissionen und bemannte Generationenflüge. Die Einheit kombiniert p–B¹¹-Fusion mit supraleitender Magnetdüse, direkter Energie­rückgewinnung und automatischer Wärmeregelung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter !! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nenn-Schubleistung || 5,8 × 10⁹ N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 0,22 c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Energiedichte (reaktiv) || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtwirkungsgrad || 4,8 × 10¹⁴ J/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Effektive Ausströmgeschwindigkeit || 62 % (inkl. Direktkonversion)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Myonen-Verbrauch || 3,4 × 10⁹ μ/s (reguliert)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebsdauer pro Zyklus || bis 1,1 × 10⁷ s (≈ 128 Tage)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MTBF || ≥ 12 000 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlmedien || NaK-78 / H₂O-Graphen-Hybrid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuerung || FFS-AI V.7 (Deterministic Safety Core)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prinzip ===&lt;br /&gt;
#Myonen-Erzeugung&amp;lt;br/&amp;gt;Im integrierten μ-LINAC werden Hochenergie-Protonen auf Wolframziele geschossen; Sekundärmyonen werden fokussiert und in magnetische Resonanzfallen geleitet.&lt;br /&gt;
#Pellet-Zündung&amp;lt;br/&amp;gt;Mikropellets aus deuteriertem Borhydrid (p-B¹¹-Matrix) werden im Katalysebecken synchron mit Myonen beschossen. Jede Zündung liefert rund 8,7 MeV pro Reaktionscluster, 99,8 % davon in geladenen Alphateilchen.&lt;br /&gt;
#Magnetische Düse&amp;lt;br/&amp;gt;Die Alphaströme werden in die supraleitende Düsen gelenkt. Feldlinien modulieren Richtung und Schubvektor.&lt;br /&gt;
#Direktkonversion&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Teil der geladenen Produkte wird über Gitter für die Magnetohydrodynamik (MHD) abgebremst und direkt in Bordstrom gewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheits- und Redundanzsysteme ===&lt;br /&gt;
 • Triple-Fail-Safe: Pellets, Myonenfluss, Magnetfeld – jeder einzeln schaltbar.&lt;br /&gt;
 • Passive Abschaltung: Reaktion endet &amp;lt; 10 µs nach Stopp des Myonenflusses.&lt;br /&gt;
 • Magnet-Quench-Bypass: schützt Spulen vor thermischem Durchgang.&lt;br /&gt;
 • Radiator-Autobalancing: moduliert Wärmeabfuhr während Phasenwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wartungsprotokoll (Feldebene 2) ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betrieb !! Maßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 h  || Selbstheilung der Düsenbeschichtung prüfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 000 h || Kryoleitungen entlüften, μ-LINAC kalibrieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 000 h || Pelletmagazin tauschen, Feldspulen durchglühen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 000 h || Detaillierte Inspektion im Dock (Fast-Swap empfohlen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Austausch eines vollständigen MAC-Core-Moduls dauert 3,7 h bei 0 g, inklusive Entkopplung und Wieder­einbindung ins Kontrollnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bemerkungen des Chefingenieurs (Zitat aus dem Log 2386-B) ===&lt;br /&gt;
„Ein MAC-Core ist kein Motor im klassischen Sinn. Er ist ein Herz und schlägt im Takt der Sterne. Wer das stilllegt, sollte zuerst die Stille aushalten können.“&lt;br /&gt;
— Dr. Ishan K. Nayar, Chefingenieur, TERRANOVA-Programm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herstellungs- und Lizenzstatus ===&lt;br /&gt;
 • Fertigungsstandorte: Mars-Orbital Yard 9 / Luna Base Hephaistos&lt;br /&gt;
 • Lizenz: T-PC Patent #984-F/234&lt;br /&gt;
 • Exportfreigabe: Kategorie VII-B (nicht dual-use)&lt;br /&gt;
 • Erstflug: TERRANOVA&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=835</id>
		<title>Story-Wettbewerb</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=835"/>
		<updated>2026-06-02T10:27:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* KI */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen zugeschalteten werden dass die Räume und Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
* In einem eingeblendeten Restaurant werde ich aber nicht wirklich satt, oder? - Nur wenn ich daheim am Küchentisch sitze und die Einblendung um mich herum aufgebaut wird, während ich esse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
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		<id>https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=834</id>
		<title>Story-Wettbewerb</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=834"/>
		<updated>2026-06-02T10:23:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* KI */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
* Kann meine KI mich in virtuelle Räume versetzen, z.B. in ein Restaurant oder an den Strand? Kann ich andere Leute dahin einladen? - Ja, für virtuelle Räume gibt es sogar Vorlagen, die man modifizieren kann, z.B. Gerichtssaal, Konferenzraum, Klassenzimmer, Behandlungszimmer eines Arztes. Andere Menschen kann man einladen, wenn deren KIs zugeschaltet sind. Allen zugeschalteten werden dass die Räume und Avatare der Teilnehmenden eingeblendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=833</id>
		<title>Story-Wettbewerb</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://erde-24.de/index.php?title=Story-Wettbewerb&amp;diff=833"/>
		<updated>2026-06-02T10:13:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joanders: /* Ausstattung der Module */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wettbewerbsbanner.jpg|frameless|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Story-Wettbewerb &amp;quot;Erde-24&amp;quot; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag [https://saphir-im-stahl.de/onlineshop/ Saphir im Stahl] sucht Verstärkung für das Autorenteam der Serie &amp;quot;Neue Erde 2400&amp;quot; und schreibt deshalb eine Anthologie aus, die die Serie mit spannenden Kurzgeschichten verschiedener Autoren bereichern soll. Wir suchen wunderbare, unterhaltsame, liebenswerte, zu Herzen gehende Geschichten! Sie sollen die Leser für ein halbes Stündlein in Atem halten.&lt;br /&gt;
*Alle Geschichten spielen auf dem Raumschiff [[TERRANOVA]], das vor zwei Wochen auf eine 30jährige Reise gestartet ist, um 10.000 Menschen zu einem neuen Garten Eden auf Proxima Centauri zu bringen. Finde ein Thema, das die Leser mitreißt! Du kannst eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder ein Gruselerlebnis auf der TERRANOVA schildern, oder hast du eine andere originelle Idee? Wie fühlt sich die Aufbruchstimmung der ersten Tage an, wie entwickelt sich das Zusammenleben und der Alltag auf einem Raumschiff wie der TERRANOVA?&lt;br /&gt;
*Wir wollen die Leser unterhalten und in die Geschichte hineinziehen. Biete dem Leser lebendige Figuren, um die er fürchtet und für die er hofft, und erzähle einen wichtigen Moment in ihrem Leben. Wechsel nicht zu oft die Perspektive (und niemals innerhalb eines Abschnitts)! Spiele mit der Erwartungshaltung und lenke die Emotionen des Lesers, führe auf falsche Spuren. Vertraue nicht auf Zufälle, sondern schildere Umstände und Bedürfnisse, die das Ende vorbereiten. Schreibe Höhe- und Wendepunkte und löse die Story am Ende zufriedenstellend auf. Kurzgeschichten müssen ihre Erzählung auf den Punkt bringen.&lt;br /&gt;
*Halte dich an die Grundlagen der Serie! Lies zum Beispiel nach, wie [[KI|KIs in der Serie]] funktionieren. Jeder Mensch trägt in dieser Zukunft eine persönliche KI. Wie das Raumschiff [[TERRANOVA]] aufgebaut ist und funktioniert und was man über die Crew weiß. Einige [[Charaktere|Passagiere]] an Bord sind schon bekannt und dürfen in den Geschichten erwähnt werden, es wird aber empfohlen, neue Protagonisten zu erfinden. Und bedenke: Erde 24 ist harte Science-Fiction. Erfinde nichts, das physikalisch unmöglich ist, also keinen Überlichtflug, kein Beamen, keine Zeitreisen, keine Zauberei, keine Schwerkraft ohne Rotation. Und keine Aliens (so weit sind wir noch nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste zum Schluss: Autoren, die das Erde-24-Team mit ihrer Geschichte besonders überzeugen, winkt die Möglichkeit, sich dem Team anzuschließen und selbst einen oder auch mehrere Romane in der Reihe schreiben zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert? Dann am besten gleich die Teilnahmebedingungen lesen und eine phantastische Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
* Jeder Autor darf bis zu drei Geschichten einreichen.&lt;br /&gt;
* Jede Geschichte muss einen Titel enthalten.&lt;br /&gt;
* Die Geschichten sollten eine Länge zwischen 10.000 und 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein.&lt;br /&gt;
* Die Texte müssen im Format .odt (Open Office) .doc/.docx (MS Word) oder .rtf (Rich Text) eingereicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist jedoch zulässig.&lt;br /&gt;
* Bitte fügt eurer Einsendung eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten bei: Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Ein Pseudonym kann auf Wunsch zusätzlich angegeben werden.&lt;br /&gt;
* In der Betreffzeile der E-Mail bitte folgende Informationen angeben: Erde24-Anthologie-Autor-Titel.&lt;br /&gt;
* Einsendung bis zum &#039;&#039;&#039;30.06.2026&#039;&#039;&#039; an: [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
* Es dürfen keine KI-generierten Texte eingesandt werden.&lt;br /&gt;
* Pornografische oder gewaltverherrlichende Texte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die Teilnahme von Minderjährigen ist zulässig, sofern ein Erziehungsberechtigter mit seiner Unterschrift zustimmt.&lt;br /&gt;
* Der eingesandte Betrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.&lt;br /&gt;
* Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht sein (Printmedien, eBooks, online).&lt;br /&gt;
* Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie als gedruckte Ausgabe und als eBook und eventuell zu Werbezwecken auf der Homepage des Verlages Saphir im Stahl veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben die Rechte beim Autor.&lt;br /&gt;
* Die Veröffentlichung in der Anthologie ist kostenlos. Für Autor und Verlag entstehen keinerlei Verpflichtungen.&lt;br /&gt;
* Jeder Autor der Anthologie erhält ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis).&lt;br /&gt;
* Autoren, die die Jury beeindrucken konnten, erhalten zudem die Möglichkeit, einen oder  mehrere Romane zu der Erde24-Reihe beizutragen. Diesbezüglich wird der Verleger und/oder der Herausgeber zu gegebener Zeit an die entsprechenden Autoren herantreten.&lt;br /&gt;
* Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FAQ ==&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
* Muss ich für den Wettbewerb etwas bezahlen? - Natürlich nicht. Die Teilnahme ist absolut kostenlos.&lt;br /&gt;
* Gibt es ein Preisgeld? - Nein. Hier geht es um die Ehre, den Wettbewerb zu gewinnen, und die Chance, Stammautor der Serie zu werden.&lt;br /&gt;
* Erwartet ihr, dass ich umsonst für euch schreibe? - Natürlich nicht. Stammautoren bekommen einen Vertrag, wie bei Kleinverlagen üblich.&lt;br /&gt;
* Wird die Serie überhaupt weitergeführt? Es sind ja erst zwei Bände erschienen! - Mittlerweile sind es schon drei, und der vierte ist in Vorbereitung. Der Verlag Saphir im Stahl hat Erfahrung mit SciFi-Serien: In der Reihe [https://saphir-im-stahl.de/sternenlicht/ Sternenlicht] sind bereits 30 Taschenbücher erschienen. Ob Erde-24 ein ebenso großer Erfolg wird, hängt davon ab, wie gut die Autoren schreiben und wie gut sie bei den Lesern ankommen. Und du kannst von Anfang an dabei sein.&lt;br /&gt;
* Gibt es Präferenzen für die Perspektive oder Zeitform? - Erwünscht ist Third Person Subjektive Narrator, weil das für Thriller am spannendsten ist. Unerwünscht ist jede Form von Omnicent Narrator (Hintergrunderzähler). Ein allwissender Erzähler müsste die Reise überlebt haben, um erzählen zu können, und ob das Schiff irgendwo ankommt, wollen wir noch nicht verraten. Zeit ist vorzugsweise das Präteritum. Ausnahmen sind möglich.&lt;br /&gt;
==== Harte Science-Fiction - Was ist zulässig? ====&lt;br /&gt;
* Wie sieht es mit Zeitreisegeschichten aus? - Bei Zeitreisen lauert immer das Zeitparadoxon. Das lässt sich zwar über Parallelwelten usw. auflösen, aber das ist dann keine harte Science-Fiction mehr und wird deshalb nicht in der Serie vorkommen.&lt;br /&gt;
* Was ist mit Wurmlöchern, Einstein-Rosen-Brücke, gefalteter Raum? - Das ist alles sehr spekulativ und deswegen fliegen wir in dieser Serie langsamer als das Licht. Und da Dilatationseffekte wissenschaftlich belegt sind, fliegen wir sogar sehr viel langsamer als das Licht (0,14 c).&lt;br /&gt;
* Kann die TERRANOVA anhalten, um einen Asteroiden oder ein anderes Schiff zu untersuchen? - Nein. Das Abbremsen würde so lange dauern wie vorher das Beschleunigen, also Monate oder Jahre. Jede Änderung des Flugplans führt außerdem dazu, dass sie ihr Ziel nicht mehr erreichen kann. Und schließlich gibt es keine anderen Schiffe, die TERRANOVA ist die erste ihrer Art.&lt;br /&gt;
* Kann man von der TERRANOVA aus Verwandte auf der Erde anrufen? - Das ist abhängig von der Entfernung zur Erde. Der Funk arbeitet mit Lichtgeschwindigkeit. Nach zwei Wochen Flug braucht ein Funkspruch 6 Stunden und 40 Minuten, um die Erde zu erreichen. Nach 15 Jahren Flug braucht ein Funkspruch etwa 2 Jahre dazu.&lt;br /&gt;
* Bleiben die Module des Sternenschiffs in der gesamten Schwebephase abgekoppelt? - Ja, sonst gäbe es keine Schwerkraft. Schwerkraftgeneratoren sind Fiction ohne Science.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung der Module ====&lt;br /&gt;
* Gibt es eine Bezeichnung der Module und der Decks? - Die Module tragen die Namen der Erdteile: Amerika/Eurasien/Afrika/Australien. Die Passagiere der Module kommen überwiegend aus den jeweiligen Erdteilen. Die technischen Bezeichnungen der Module sind TN1 bis TN4. In jedem Modul gibt es 5 Quartiere à 500 Personen. In vier der fünf Quartiere wohnen zahlende Kunden erster Klasse. Das fünfte ist das sogenannte &amp;quot;Quartier der Glücklichen&amp;quot;, in dem die Lotteriegewinner wohnen. Die Quartiere sind durchnumeriert (Q1 bis Q5), können sich aber informell selbst irgendwelche Namen geben. Eine Adresse könnte also sein: TN2-Q5-W67, oder: Modul Europa, Quartier der Glücklichen, Wohneinheit 67.&lt;br /&gt;
* Wie viele Decks hat ein Hauptmodul und über wie viele Decks erstrecken sich die Quartiere? - Jedes Modul hat die Form eines Zylinders mit einer Länge von 250 Metern und einem Durchmesser von 60 Metern. Bei einer Deckhöhe von 2,50 m kommen wir grob auf 100 Etagen, wobei das Farmdeck, das Kraftwerk und die automatische Fabrik sicherlich andere Deckenhöhen haben. Nehmen wir an, jeder der 2500 Passagiere hat mindestens 30 Quadratmeter zur Verfügung, dann brauchen wir 75.000 Quadratmeter für die Unterkünfte. Bei einer Modulgrundfläche von 2827 Quadratmetern kommen wir auf etwa 27 Decks für die Quartiere. Etwas mehr, da es auch Gemeinschaftsräume, Flure usw. gibt und da die Bevölkerung wachsen könnte.&lt;br /&gt;
* Gibt es stark bewachte bzw. geheime Übergänge zwischen den Modulen? - Ja, die Quartiere der Glücklichen sind isoliert. Sie haben keine sichtbaren Ein- oder Ausgänge. Die Quartiere erster Klasse sind offen.&lt;br /&gt;
* Hat in der 2. Klasse jede Familie bzw. jeder Einzelreisende seine eigene Kabine, ungefähr wie auf einem heutigen Kreuzfahrtschiff? - Familien mit Kindern haben in der 2. Klasse kleine Wohnungen mit Küche, Bad und und WC. Man muss sich das eng und funktional vorstellen, etwa wie auf einem kleinen Segelschiff. Einzelreisende können auch in solchen Wohnungen wohnen, wenn sie Wohngemeinschaften bilden. Ansonsten gibt es auch Einzelkabinen, allerdings ohne Bad und Kochgelegenheit. Da muss man dann eine öffentliche Küche mitbenutzen oder ein öffentliches Bad.&lt;br /&gt;
* Gibt es Fenster nach draußen? - Fenster sind unnötig, denn die KIs können ja überall Fenster einblenden. Deshalb besteht die Hülle aus Tanksegmenten mit Wasservorräten.&lt;br /&gt;
* Werden Tag und Nacht simuliert? - Ja.&lt;br /&gt;
* Wie sehen die Roboter aus? - Der Polizeiroboter sieht humanoid aus, ist aber als Roboter zu erkennen. Die Serviceroboter der ersten Klasse sind effizient und praktisch. Da die Masse des Raumschiffs beschleunigt werden muss und das Treibstoff kostet, sind Serviceroboter darauf getrimmt, möglichst wenig zu wiegen, und es gibt auch nur wenige von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soziales Zusammenleben ====&lt;br /&gt;
* Sind Lehrer, Ärzte und Polizisten echte Personen und von wem werden sie eingestellt? - Lehre und ärztliche Versorgung werden von [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|KIs]] übernommen (siehe [[TERRANOVA]]). Um die Sicherheit kümmert sich ein Polizeiroboter. Dieser wird nur selten gebraucht, denn in dieser Zukunft trägt jeder Mensch eine [[Dossier#Künstliche Intelligenz (KI)|persönliche KI]]. Die KIs sind grundsätzlich loyal, außer bei Gesetzesverstößen. Insofern muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man Verbrechen begehen will.&lt;br /&gt;
* Wie werden Verbrecher verurteilt? - Es gibt eine Gerichtsverhandlung in einem eingeblendeten Raum, Richter ist eine KI. Strafe kann zum Beispiel sein, eine Überwachungs-KI tragen zu müssen.&lt;br /&gt;
* Werden die Passagiere von schwarz gekleideten Nova-Shield-Agenten unterdrückt? - Nein. NovaShield ist die Security. Sie ist Teil der Crew und wurde von der Terranova Corporation eingestellt, der Firma, der das Schiff gehört. Die Security ist in den Modulen nicht präsent, sie logiert bei der Crew im Bug. Sie arbeitet undercover und wird nur in absoluten Notfällen eingesetzt, wenn die Sicherheit des Schiffs gefährdet ist. Sie übernimmt keine Polizeiaufgaben. Kurz nach dem Abflug wird man sie noch nicht brauchen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== KI ====&lt;br /&gt;
*Wie sieht denn so eine KI genau aus? Kann man sie jederzeit abnehmen und wie wird sie mit Energie versorgt? - Eine KI ist ein kleines technisches Gerät mit einem Plastikgehäuse, das zum Beispiel Tropfenform haben kann und über der Augenbraue hübsch aussehen soll. Deshalb gibt es sie in vielen Farben und Formen. Natürlich kann man sie jederzeit abnehmen, viele legen sie z.B. nachts in die Schublade neben dem Bett. Sie hat einen Akku, der ziemlich lange hält und jederzeit aufgeladen werden kann, wie bei einem Handy.&lt;br /&gt;
* Kann eine KI mit anderen KIs oder Menschen kommunizieren? - Ja, eine Ki kann sich mit dem Bordnetz verbinden, so wie Handys heute mit dem Internet. Über das Netz kann sie mit anderen KIs kommunizieren und die können die Kommunikation an ihre Träger weiterleiten. Wie heute bei Videocalls kann dabei das Bild des Anrufers eingeblendet werden, nur dass es so realistisch wirkt, als säße der Anrufer leibhaftig vor dem Empfänger. Durch die moderne Technik (Modifikation der elektrischen Impulse des Auges) ist das von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden. Es flackert auch nicht, wie vielleicht ein Hologramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen? - Schreibt an [mailto:wettbewerb@erde-24.de wettbewerb@erde-24.de]!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joanders</name></author>
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